Allnet Flat – die Tarife im Vergleich 12/2018

Ein Smartphone bietet wortwörtlich unbegrenzte Möglichkeiten. Während das Telefonieren und die SMS schon lange in den Hintergrund gerückt sind, sind heute vor allem das Internet, Apps und die Kamera die Stars. Während sich auch die Hardware der Geräte jedes Jahr verändert und stets besser wird, bleibt eine Sache immer gleich: Ohne SIM-Karte beziehungsweise ohne Tarif bringt einem auch das derzeit beste und schnellste Gerät nichts. Die Auswahl auf dem Markt ist riesig, jeder Provider wirbt dabei mit Leistungen zu einem fairen Preis. Beobachtet man die Entwicklung der letzten Jahre, dann stehen bei den meisten Handynutzern vor allem sogenannten Tarifen ganz oben. Doch warum ist das so und bestehen auch hier Unterschiede?

Das steckt wirklich hinter den Tarifen

Die interessanteste Frage ist natürlich, wieso die Allnet Tarife so beliebt sind. Die Antwort ist zwar relativ einfach, doch auf dem zweiten Blick kann es manchmal auch zu Verwirrungen kommen. Zunächst sei aber gesagt, dass sich dahinter Angebote von Providern verstecken, die eine Flatrate für Telefonate im Inland beinhalten. Man zahlt demnach einen fixen Betrag im Monat und kann dafür so lange man möchte telefonieren. Heutzutage fällt meist auch eine SMS-Flat ins Paket, allerdings ist dies keine Pflicht. Beim Datenvolumen löst man es in der Regel so, dass der Nutzer auf ein bestimmtes Datenvolumen mit Fullspeed zurückgreifen kann. Ist dies aufgebraucht, dann geht es mit einer deutlich reduzierten Geschwindigkeit weiter (für Videotelefonate oder ähnliche Dinge unbrauchbar). Letztendlich sind also Allnet Angebote der Anbieter, die zumindest eine Flatrate beinhalten. Die Kosten für eine Minute telefonieren, eine SMS oder auch für 1 MB Datenvolumen entfallen. Wer weniger Datenvolumen benötigt, kann auch eine sogenannte Wertkarten Flat kaufen. Hier bezahlt man nur für das Guthaben, dass man auch wirklich verwendet.

Der zweite Blick

„Allnet Flat“ ist aus rechtlicher Sicht kein geschütztes Wort. Die Provider haben demnach sehr viel Spielraum, was in manchen Fällen Verwirrungen auslösen kann. Wirbt zum Beispiel ein Anbieter mit einem Allnet-Tarif und dieser beinhaltet in Wahrheit aber nur das unbegrenzte Telefonieren, dann hat dieser nicht gelogen und man ist an die Bindung gebunden. Aus diesem Grund sollte man sich auch nicht auf diesen Begriff verlassen, sondern sich immer die Details durchlesen. Spätestens dann würde der „Schwindel“ auffallen, denn im Produktblatt sind präzise Angaben zum jeweiligen Paket Pflicht.

Diese Allnet Tarife gibt es

Selbstverständlich kann man jetzt nicht jeden einzelnen Tarif aufzählen, denn dafür gibt es einfach zu viele. Es ist wesentlich einfacher zu sagen, dass sowohl die großen als auch kleinere Provider über entsprechende Angebote verfügen. Vodafone stellt beispielsweise die Red-Tarife bereit, die alle mit einer Flat fürs Telefonieren und SMS schreiben ausgestattet sind. Die Unterschiede liegen deshalb im inkludierten Datenvolumen, welches sich in seiner vollen Geschwindigkeit nutzen lässt. Dies ist somit auch das Hauptkriterium für den Kauf, zu welchem Paket man greifen sollte. So ähnlich geht es auch bei der Telekom zu, sie haben die MagentaMobil-Tarife im Sortiment. Das Spiel ist hier gleich, Anrufe und Nachrichten sind bei allen dank Flatrate unbegrenzt dabei. Die Unterschiede zeigen sich dann wieder im inkludierten Highspeed-Volumen, der Griff zum richtigen Paket hängt also erneut von der Internetnutzung ab. Man kann aber auch zu einer kleineren Marke wie maXXim, smartmobil.de oder zu DEINHANDY greifen, sie nutzen dann die Netze der großen Anbieter (wie zum Beispiel O2). Weitere Unterschiede sind dessen Verbreitung und der Preis (zumindest zum Teil). Manche legen aber auch Wert auf den Namen ihres Providers, sodass sie ausschließlich zu den Marktführern greifen und dafür freiwillig ein bisschen mehr im Monat zahlen. Die von Congstar angebotene Allnet Flat bietet mehrere Vorteile, welche man von anderen Anbietern nicht bekommt.

Darauf muss man achten

Ganz wichtig sind immer die Details. Meist stehen Allnet Tarife in Verbindung mit einer Mindestlaufzeit, sodass nach Abschluss eine Kündigung so gut wie nicht mehr umsetzbar ist. Natürlich stehen aber hier und da auch Angebote auf Basis von Pepaid bereit, doch diese sind dann nicht selten eine ganze Spur teurer. Des Weiteren sollte man sich die inkludierten Leistungen genau durchlesen, denn je nach Tarif schwankt unter anderem der Fullspeed. Um also keine böse Überraschung zu erleben, ist eine präzise Vorarbeit das A und O.

Es gehört zwar ebenfalls zur Vorarbeit, doch trotzdem gilt dem Preis eine besondere Aufmerksamkeit. Oftmals steht dieser zwar groß und dick vor einem. Doch dieser Eindruck kann täuschen. Beispielsweise ist dessen Gültigkeit begrenzt, sodass man nur für eine bestimmte Zeit diesen Betrag zahlen muss. Nach 12 Monaten steigt dieser, kann aber aufgrund der Bindung nicht kündigen. Also entweder steigt man von Haus aus auf diese anstehende Preiserhöhung ein, oder man sucht sich ein Paket mit gleichbleibender Grundgebühr.

Nicht zu vergessen ist auch eine eventuelle Kündigungsfrist. Schließt man einen Vertrag mit 24 Monaten ab, dann ist eine rechtzeitige Kündigung ausschlaggebend. Trifft diese zu spät ein, so verlängert sich der Tarif automatisch. Auch hier kann es unter Umständen zu unterschiedlichen Zahlen kommen, sodass man sich die Frist am besten irgendwo deutlich sichtbar notiert. Man könnte natürlich auch sein Smartphone als eine Art Erinnerung benutzen, doch dafür müsste man das Gerät zum jeweiligen Zeitpunkt noch haben oder wirklich alle Daten auf das neue Handy übertragen.

Die Tarife sollten immer verglichen werden

Im Dschungel der ganzen Angebote blickt natürlich keiner mehr durch, deshalb ist die Verwendung eines Vergleichsportals ohne Ausnahme immer eine Empfehlung. Dabei wird einem sehr schnell auffallen, dass es in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis teilweise große Spannungen gibt. Je nach Anforderungen kann einem der nächste Allnet-Tarif 10 oder auch 30 Euro kosten, die Ersparnis ist auf die Dauer gesehen ordentlich. Außerdem sieht man so auf einen Blick alle Tarife und kann besser entscheiden, welcher davon in die engere Auswahl kommt und welcher nicht. Selbstverständlich ist das Ganze für den Nutzer völlig kostenlos, er profitiert also nur und hat keinerlei Nachteile zu befürchten.

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